Home
   
 
 BVA News
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
30.01.2012
Aigner gegen Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen
Ihre Kritik am Greening-Vorschlag der Europäischen Kommission hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erneut bekräftigt. Das Vorhaben der Brüsseler Administration, 7 % der betrieblichen Ackerfläche künftig aus der bisherigen Produktion zu nehmen und damit faktisch stillzulegen, sei nicht sinnvoll, sagte die Ministerin im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Für Deutschland bedeute dies eine Größenordnung aller Agrarflächen von Rheinland-Pfalz. Sie befürworte ein stärkeres Greening, lehne aber die Stilllegung wertvoller Agrarflächen ab, da diese nicht zu den Herausforderungen der Welternährung passe, betonte Aigner. Ausdrücklich bekannte sich die Ministerin zum Ziel, die Flächeninanspruchnahme Deutschland zu senken.
News lesen

23.01.2012
IGC rechnet für die Weizenernte 2011/12 mit Rekordergebnis
Der Internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose für die globale Weizenerzeugung 2011/12 auf einen Rekordwert von 690 Mio. t erhöht. Damit hat er seine Schätzung gegen-über den Novemberzahlen um 7 Mio. t angehoben, dieses begründet sich insbesondere durch bessere Erwartungen für Argentinien und Australien. Auch die Schätzungen für China und Kasachstan wurden angehoben. Wettbewerbsfähigere Weizenpreise gegenüber den Maispreisen sollen zu einem erhöhten Verbrauch als Futterweizen führen. Die weltweiten Endbestände sieht der IGC nun um 4 Mio. t höher auf 204 Mio. t, dieses wäre nur knapp unter dem bisherigen Rekordwert des Jahres 1999/2000 mit 206 Mio. t. Der größte Teil der Bestandszunahme wird in China erwartet und somit nicht für den Weltmarkt verfügbar sein. Der weltweite Handel soll mit 135,4 Mio. t höher ausfallen als im November erwartet, da vor allem die Nachfrage nach Weizen von mittlerer und minderer Qualität steigen soll.
News lesen

17.01.2012
USDA erhöht Weizenernte auf 691,5 Mio. t
Die Aussichten für die weltweite Weizenversorgung 2011/12 hat das US-Agrarministerium (USDA) in seinem jüngsten Erntebericht Ende dieser Woche deutlich erhöht. Weltweit sollen nun 691,3 Mio. t geerntet werden, 2,7 Mio. t mehr als in der Dezemberprognose. Das USDA begründete die Erhöhung mit den sehr guten Aussichten für die Ernte in Kasachstan, dort habe es optimale Wachstumsbedingungen gegeben, sodass Rekorderträge 1,5 Mio. t mehr Weizen einbringen sollen. Auch für Brasilien hob das Ministerium die Schätzung leicht an. Die übrigen Ernteschätzungen ließ das USDA weitestgehend unverändert. Angesichts der höheren weltweiten Erzeugung stieg auch die Prognose für die globalen Endbestände im laufenden Wirtschaftsjahr gegenüber dem Vormonat um 1,5 auf 210 Mio. t.
News lesen

17.01.2012
BVA-Pressegespräch: Getreidemärkte sind knapp versorgt
In einem Pressehintergrundgespräch am 12.01.2012 in Bonn, das traditionell zu Jahresbeginn stattfindet, wurde ein Ausblick auf die Agrarmärkte gegeben. Der BVA war durch Präsident Bruno Fehse, die Vorstandsmitglieder Karl-Friedrich Wirtz und Jörg Hartmann, den Vorsitzenden des Ölsaatenausschuss Bernd Kleeschulte sowie durch den BVA-Geschäftsführer Robert Künzel vertreten. Zufrieden blickt der BVA auf das vergangene Erntejahr 2011 zurück. „Trotz der Frühjahrstrockenheit und den großen Mengen Niederschlag während der Ernte sind die Einbußen geringer als erwartet“, resümierte Bruno Fehse.

In den nächsten Monaten wird der heimische Markt weiterhin durch eine knappe Marktversorgung geprägt sein, so Fehse. Bis zur neuen Ernte sind noch einige Monate zu überbrücken und Futtermittel- und Mühlenwirtschaft haben ihren Bedarf noch nicht vollständig gedeckt. Eine gute Abdeckung über Matifkontrakte bedeutet nicht zwangsläufig, dass bereits ausreichend physische Ware im Lager liegt. Zusätzlich beobachtet der Agrarhandel, dass in manchen Regionen Deutschlands Landwirte Futtergetreide zukaufen müssen, auch das stützt das aktuelle Preisniveau. Europaweit ist die Versorgungslage jedoch deutlich entspannter. Hier macht sich unter anderem das schwache Exportgeschäft der EU, insbesondere bei Weichweizen bemerkbar. Aufgrund der starken Dominanz der Schwarzmeerländer beim Weizenexport liegen die Exportzahlen der EU deutlich unter dem Vorjahr. Der im Vergleich zum US-Dollar schwächer tendierende Euro könnte sich noch als „Lichtblick“ erweisen und die Ausfuhren ankurbeln. „Insgesamt gehen wir im Agrarhandel von einem eher ruhigen Marktverlauf aus“, so der BVA-Präsident.
News lesen

20.12.2011
USDA erhöht Prognose für weltweite Weizenernte auf 689 Mio. t
Das US-Agrarministerium (USDA) hat in seinem aktuellen Erntebericht seine Aussichten für die weltweite Weizenerzeugung 2011/12 um 5,7 Mio. t gegenüber dem Vormonat auf 689 Mio. t erhöht. Dieses wären 37,4 Mio. t mehr als im vergangenen Wirtschaftsjahr. Größere Anfangsbestände im laufenden Jahr lassen das Weizenangebot weltweit insgesamt um 9,3 Mio. t steigen. Zwar soll aufgrund der knapperen Maisbilanz weltweit mehr Weizen in die Futtertröge fließen, allerdings sollen auch die Endbestände im laufenden Jahr um 5,9 Mio. t höher bei 208,5 Mio. t liegen, der höchste Wert seit zwölf Jahren.
News lesen



   Ältere News
 
     
 
 

BVA News • Aktuell

     
     
| Kalenderjahr 2012 |
 
 

BVA News • Archiv

     
     
| Kalenderjahr 2011 |
| Kalenderjahr 2010 |
| Kalenderjahr 2009 |
| Kalenderjahr 2008 |
 
| zurück zu Home |
 
 
 

Home

E-Mail Feedback Kontakt Links Impressum Sitemap