BUNDESVERBAND DER AGRARGEWERBLICHEN WIRTSCHAFT E.V.

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Pressetitel 2009

 
 

Pressemeldung

 
     
 

Steuererhöhung für Biokraftstoffe umgehend aussetzen

Ölsaatenausschuss-Vorsitzender Bernd Kleeschulte beim Parlamentarischen Abend in Berlin

 
     
 

Berlin. 17.03.2009. „Wir fordern den Bundestag auf, den Bundesratsbeschluss vom 19. Dezember 2008 endlich umzusetzen und die Steuererhöhung auf Biokraftstoffe sofort auszusetzen. Wir begrüßen den Vorschlag von UFOP und BDOEL, einen Sockelbetrag von 10.000 m³ der Produktion steuerfrei zu stellen um dezentrale Anlagen zu schützen. Hier darf keine Zeit verloren werden, für viele Unternehmen geht es um die Existenz.“ Mit deutlichen Worten wies Bernd Kleeschulte, Vorsitzender des BVA-Ölsaatenaus-schusses, auf die Problematik der Biokraftstoffsteuer hin. Während des Parlamentarischen Abends des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. in Berlin forderte er die Politiker auf, stabile und verlässliche Rahmenbedingungen für die betroffenen Unternehmen zu schaffen.

Durch Milliardeninvestitionen sei Deutschland zum Technologieführer für erneuerbare Energien geworden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Endenergieanteile von 14 % bei Strom, 7 % bei Kraftstoff und 7 % in der Wärmebereitstellung im Jahr 2007 wurden erreicht, 214.000 Arbeitsplätze wurden geschaffen und 25 Milliarden Euro Umsatz generiert. Im Jahr 2007 sparte man durch alternative Energie 115 Mio. Tonnen CO². (Zahlen der FNR).

Nach dem Höhenflug der Getreidepreise und der emotionalen Diskussion „Teller-oder-Tank“ sieht Klee-schulte die Zukunft der innovativen Branche gefährdet. „Heute ist jedem unvoreingenommenen Betrachter völlig klar, dass der globale Rohstoffeinsatz von unter 2 % Agrarrohstoffen praktisch keinen Einfluss auf die Preise hatte. Nach einer ertragreichen Ernte 2008 und dem Platzen der Spekulationsblase sind die Preise wieder auf jahrelang bekanntem Niveau angekommen.“

Die Politiker forderte er auf, das Regelwerk der Nachhaltigkeitsverordnung zu harmonisieren. Es sei völlig unklar, warum es jeweils eine Verordnung für Biomasse und eine für Biokraftstoffe gebe. Im Gegensatz dazu werde für die Hauptverwendung – also die Nahrungsmittelproduktion - keine gefordert.

 
     
     
  Text der Pressemeldung im PDF-Format:

Pressemitteilung im PDF-Format

 
     
     
 
Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V.

17.03.2009

 
 
 
 
 

 

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