BUNDESVERBAND DER AGRARGEWERBLICHEN WIRTSCHAFT E.V.

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Pressetitel 2008

 
   
 

Presseinformation

 
     
 

Vielfalt überzeugte

Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank informierte sich

 
     
 

Leeseringen/Bonn 21.07.2008. Die Spitzenbanker Hans Bernhardt und Dr. Horst Reinhardt, Vorstandsmitglieder der Landwirtschaftlichen Rentenbank (Frankfurt) zeigten sich von der Vielfalt der Landwirtschaft in der Mittelweser-Region beeindruckt. Auf Einladung ihres Aufsichtsratsmitgliedes Bruno Fehse (Leeseringen), der gleichzeitig auch Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) ist, besuchten die beiden Finanz-Fachleute den Landkreis, um sich vor Ort einen Eindruck von landwirtschaftlichen Betrieben zu verschaffen. „Mir ist es wichtig, dass Fachleute, die über große Kreditsummen entscheiden, auch einen Eindruck von der täglichen Praxis erhalten“, erläuterte Fehse den Anlass des Besuchs.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist ein Förderinstitut für die deutsche Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Sie finanziert agrarbezogene Vorhaben und fördert über Sonderkreditprogramme zum Beispiel Junglandwirte oder räumliche Strukturmaßnahmen. 2007 betrug der Bestand der mittel- und langfristigen Förderdarlehn über 37,4 Milliarden Euro.

Nienburgs Kreislandwirt Tobias Göckeritz gab zunächst einen Überblick über die Struktur der Landwirtschaft in der Region und aktuelle agrarpolitische Themen. Nach einem Rundgang über das Betriebsgelände des Futtermittelwerkes Fehse, ging es in die Samtgemeinde Uchte. In Lohhof besichtige die Delegation einen Rindvieh- und Schweinemastbetrieb. Landwirt Jürgen Sudholz, der außerdem noch Spargelanbau betreibt, erläuterte die Biogasanlage.

 
     
 

 
     
 

Auf dem beigefügten Foto „Spitzenbanker zu Besuch in Leeseringen“: Knut (links) und Bruno Fehse (rechts) sowie Kreislandwirt Tobias Göckeritz (3.v.li.) begrüßten die Vorstandsmitglieder der Landwirtschaftlichen Rentenbank
Hans Bernhardt (2.v.li) und Dr. Horst Reinhardt. Foto: Privat

 
     
 

Weitere Stationen der mehrtägigen Informationsreise waren die Agrargenossenschaft Hedersleben (Sachsen-Anhalt) und der Betrieb van der Velde in Tartun. Die Agrargenossenschaft ist die Nachfolgergesellschaft von zwei ehemaligen LPG’s und betreibt heute mit 60 Mitarbeitern Pflanzenproduktion (4600 Hektar), Milchviehhaltung (300 Kühe) und Bullenmast (1500 Bullen). Die elektrische Energie wird über eine Biogasanlage erzeugt.

Der holländische Betrieb van der Velde Agrar GmbH hat sich nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 in Groß Börnecke niedergelassen. Beeindruckend war die Erfolgsgeschichte des Betriebes, der konsequent expandiert hat: Inzwischen betreibt der Landwirt 19.000 Mastplätze und hält 3900 Sauen. Neben 9.000 Hektar in den neuen Bundesländern bewirtschaftet er 10.000 Hektar in der Ukraine und 1000 Hektar in Tschechien. Außerdem betreibt van der Velde eine Biogasanlage und Milchviehhaltung. Außerdem wurde die Bundeslehranstalt Burg Warberg besucht, wo lebhaft die Herausforderungen der Finanz- und Landwirtschaft sowie die bessere Ausbildung der Mitarbeiter des Landhandels diskutiert wurden.

Mit vielen Eindrücken von der landwirtschaftlichen Basis kehrten die Spitzenbanker zurück nach Frankfurt.

 
     
  Text der Presseinformation im PDF-Format:

Pressemitteilung im PDF-Format

 
     
     
  Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V.

22.07.2008

 
 
 
 
 

 

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