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P r e
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Getreidemärkte sind knapp
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Bonn/Berlin.
Zufrieden blickt der Bundesverband der
Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) auf
das vergangene Erntejahr 2011 zurück. „Trotz der Frühjahrs-trockenheit und
den großen Mengen Niederschlag während der Ernte
sind die Einbußen geringer als erwartet“,
resü-miert Bruno Fehse, Präsident des BVA im
Rahmen eines Pressegesprächs zur Lage am Getreide-
und Futtermittel-markt diese Woche in Bonn.
In den nächsten Monaten
wird der heimische Markt weiterhin durch
eine knappe Marktversorgung geprägt sein, so
Fehse. Bis zur neuen Ernte sind noch einige
Monate zu überbrücken und
Futtermittel- und Mühlenwirtschaft |
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haben ihren
Bedarf noch nicht vollständig gedeckt. Eine gute
Abdeckung über Matifkontrakte bedeutet nicht
zwangsläufig, dass bereits ausreichend physische
Ware im Lager liegt. Zusätzlich beobachtet der
Agrarhandel, dass in manchen Regionen Deutschlands
Landwirte Futtergetreide zukaufen müssen, auch das
stützt das aktuelle Preisniveau. Europaweit ist die
Versorgungslage jedoch deutlich entspannter. Hier
macht sich unter anderem das schwache Exportgeschäft
der EU, insbesondere bei Weichweizen bemerkbar.
Aufgrund der starken Dominanz der Schwarzmeerländer
beim Weizenexport liegen die Exportzahlen der EU
deutlich unter dem Vorjahr. Der im Vergleich zum
US-Dollar schwächer tendierende Euro könnte sich
noch als „Lichtblick“ erweisen und die Ausfuhren
ankurbeln. „Insgesamt gehen wir im Agrarhandel von
einem eher ruhigen Marktverlauf aus“, so der
BVA-Präsident. |
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Überraschend ist das mangelnde
Verkaufsinteresse der Landwirte für die Ernte 2012.
Das Niveau für Vorkontrakte liegt derzeit deutlich
unter den Vorjahren. Bei diesen jetzt angebotenen
Preisen für die Ernte ist eine Absicherung von
Teilmengen dringend anzuraten. Die Kurse liegen auf
einem auskömmlichen Niveau und sollten genutzt
werden. Vorkontrakte sind und bleiben ein wichtiges
Instrument der betrieblichen Absicherung. |
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Beim Mischfutter blickt der BVA
auf einen ruhigen Marktverlauf zurück. Die stetige
Nachfrage sorgt für Stabilität, es entstehe kein
zusätzlicher Preisdruck. „Der Markt tendiert fest,
wir erwarten keine großen Abschwächungen“, sagte
Fehse abschließend. |
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Text der Presseinformation im PDF-Format: |
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Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. |
12.01.2012 |
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