BUNDESVERBAND DER AGRARGEWERBLICHEN WIRTSCHAFT E.V.

.
       
     
 
 
   
   Home
   
   
   Agrarwelt
   
   
   BVA News
   
   
   Marktpartner
   
   
   Mitglieder Info
   
   
   Presse / Publikationen
   
   
   Standpunkte
   
   
   Termine / Handelstage
     Übersicht
     Handelstage 
   
   
   Über uns
   
   
   E-Mail
   Feedback
   Kontakt
   Links
   Impressum
   Sitemap
   
   
 

 

 

 

 
 
 

Futtermittelhandelstag 05./06. Mai 2009, Warberg

 

| Sponsoren | Programm | Vorträge | Fotoimpressionen | Tagungsergebnis |

 

Sponsoren und Aussteller

 

Der Futtermittelhandelstag 2009 wurde von den nachstehenden 4 Firmen unterstützt:

 
Zur Website "adifo" Zur Website "ARODO" Zur Website "BEHN+BATES" Zur Website "FOSS"

Folgende 11 Firmen haben am Futttermittelhandelstag 2009 ausgestellt:

       
Analytik von Mykotoxinen
R-Biopharm AG

TRANSIA GmbH

Analytik von Mykotoxinen und GVO
NEOGEN Europe Ltd.

Lebens- und Futtermittelanalytik (GVO, Mykotoxine, Pestizide u.a.)
Eurofins GeneScan GmbH

Lebens- und Futtermittelanalytik, u.a. GVO-Nachweise
LUFA-ITL GmbH

Analysesysteme für Futtermittel
FOSS GmbH

PERTEN INSTRUMENTS GmbH

Software für Futtermittelwerke und Agrarhandel
Landwehr Computer- und Software GmbH

Software für den internationalen Lebensmittel-, Futter- und Tierproduktionssektor
Adifo GmbH

Verpackungsanlagen für die Abfüllung von Futter- und Nahrungsmitteln in Ventil- und offene Säcke
BEHN + BATES Maschinenfabrik GmbH & Co. KG

Lieferant von kompletten Sackverpackungssystemen und Hersteller von automatischen Verpackungs- und Palettiermaschinen
ARODO GmbH

Liste der Aussteller

       

Programm

| Flyer |

Begrüßung und Eröffnung,
Peter Link
Bundeslehranstalt Burg Warberg e.V., Warberg
Dr. Helmut Wulf
Deutscher Verband Tiernahrung, Bonn

Die Finanzkrise und die Folgen für den Mittelstand (siehe unter Vorträge)
Prof. Dr. Peter Reichling (angefragt)
Otto-von-Guericke-Universität, Lehrstuhl für Finanzierung und Banken, Magdeburg

Die Agrarproduktion / Rohstoffmärkte Mittel- und Osteuropas –
Erwartungen und Realitäten
(siehe unter Vorträge)
Alfons Mosel
Almos Alfons Mosel Handels GmbH, Nittendorf

Der südamerikanische Futtermittelmarkt - ein Praxisbericht über die aktuelle Marktlage
Per Matsen
Dänemark

Wohin steuern die Märkte in diesem wirtschaftlichen Umfeld – die Aufgaben der Futtermittelwirtschaft
Dr. Walter Helms
H. Bröring GmbH & Co. KG
Bert-Jan Ruumpol
ForFarmers B.V., Lochem
Rudolf Joost-Meyer zu Bakum
Meyerhof zu Bakum GmbH,
Melle Gesellschaft für oekologische Tierernährung e.V. i.Gr. - GOETE
Dr. Peter Streit
Likra West GmbH, Ingolstadt
Alfons Mosel
Almos Alfons Mosel Handels GmbH, Nittendorf
Diskussionsleitung Dr. Heinz Roling
Herocon, Süderbarup

Transportkosten Währungsrisiken, Vertragsabwicklung – die zusätzlichen Risiken des Handels. Überblick, Trends und Lösungsansätze (siehe unter Vorträge)
Sandro Glückert
Arp, Thordsen, Rautenberg GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Commodity Risk Management – the value of an Integrated Risk Management Program for the Agribusiness (siehe unter Vorträge)
Larry Kembell
FC Stone, Kansas City

Einschätzung der wichtigsten Zusatzstoffgruppen in der globalen Entwicklung der Tierernährung (siehe unter Vorträge)
Dr. Georg Kau
DSM Nutritional Products

| nach oben |
 

Vorträge (Präsentationen)

 
Die Finanzkrise und die Folgen für den Mittelstand
Prof. Dr. Peter Reichling
Otto-von-Guericke-Universität, Lehrstuhl für Finanzierung und Banken, Magdeburg

Präsentation im PDF-Format

   
Die Agrarproduktion / Rohstoffmärkte Mittel- und Osteuropas –
Erwartungen und Realitäten

Alfons Mosel, Almos Alfons Mosel Handels GmbH, Nittendorf

Präsentation im PDF-Format

   
Transportkosten Währungsrisiken, Vertragsabwicklung – die zusätzlichen Risiken des Handels. Überblick, Trends und Lösungsansätze
Sandro Glückert, Arp, Thordsen, Rautenberg GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Präsentation im PDF-Format

   
Commodity Risk Management – the value of an Integrated Risk Management Program for the Agribusiness
Larry Kembell, FC Stone, Kansas City

Präsentation im PDF-Format

   
Einschätzung der wichtigsten Zusatzstoffgruppen in der globalen Entwicklung der Tierernährung
Dr. Georg Kau, DSM Nutritional Products

Präsentation im PDF-Format

   

 

| nach oben |
 

Fotoimpressionen

 

 

 

| nach oben |
 

Tagungsergebnis


Erfolgreicher Futtermittelhandelstag

Die Futtermittelwirtschaft muss sich zukünftig auf zunehmende Volatilität im Markt und bei der Rohwarenbeschaffung einstellen. Diese Herausforderung stand im Mittelpunkt des diesjährigen Futtermittelhandelstags, der am 05. und 06. Mai auf Burg Warberg stattfand. Veranstaltet wurde der traditionsreiche Futtermittelhandelstag vom Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), dem Deutschen Verband Tiernahrung e.V. (DVT), dem Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. (VdG) und der Bundeslehranstalt Burg Warberg. Der Branchentreff war auch in diesem Jahr mit 160 Teilnehmern wieder gut besucht.

Die beiden letzten Wirtschaftsjahre haben gezeigt, dass die Agrarmärkte einem starken Strukturwandel ausgesetzt sind. Für die Branche bedeutet dies, sich verstärkt mit Instrumenten des Risikomanagements vertraut zu machen. „Heute gehe Risikovermeidung vor Rendite, stellte der Präsident des DVT, Helmut Wulf, dazu in seiner Eröffnungsrede fest. Für das laufende Jahr erwartet er eine um 5 % rückläufige Mischfutterproduktion in Deutschland. Dies entspräche einem Minus von 1,2 bis 1,3 Mio t im Vergleich zu 2008. Damit könne die Branche aber insgesamt noch zufrieden sein, sagte Wulf.

Prof. Reichling von der Universität Magdeburg erläuterte in seinem Vortrag die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Mittelstand. Er betonte, dass die Firmen zukünftig noch größeres Augenmerk auf ihr Rating und das Risikomanagement ihres Betriebes legen müssten. Als eine wichtige Voraussetzung, um mit der stärkeren Volatilität der Märkte besser fertig zu werden, nannte Peter Streit von der Likra West GmbH in Ingolstadt die Notwendigkeit von größerer Effizienz in den Futtermittelbetrieben. Auf die Möglichkeiten, die sich für die Branche bei der Risikoabsicherung durch den Einsatz von Finanz-instrumenten wie Hedges und Futures ergeben, machten die US-amerikanischen Experten von FC Stone aufmerksam. Sie unterstrichen, dass sich die Volatilität der Agrarmärkte seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt habe. Dies mache ein effizientes Risikomanagement unbedingt erforderlich. Mit einer passenden Hedge-Strategie könnten sich die Unternehmen und Betriebe kontinuierlich gegen die Marktrisiken absichern, sagte Larry Kembell.

Dass die weltweite Finanzkrise auch die Landwirtschaft erreicht hat, zeigte Alfons Mosel, Almos Handels GmbH, Nittendorf auf. Der Osteuropaexperte berichtete von einer kritischen Lage vor allem in der Ukraine, Russland und Kasachstan, wo finanzielle Mittel für die Feldbestellung und die notwendigen Betriebsmittel fehlen würden. In diesen Ländern sei eine mangelnde Versorgung der Böden mit den Nährstoffen Phosphat und Kali festzustellen. Pflanzenschutzmaßnahmen würden nur unzureichend durchgeführt, da den Landwirten die finanziellen Mittel fehlen. Erschwerend komme die Trockenheit in vielen Regionen hinzu. Deshalb sei mit niedrigeren Hektarerträgen bei Getreide als bisher angenommen zu rechnen. Ins Schwanken geraten auch die für das neue Wirtschaftsjahr 2009/10 veranschlagten Exportzahlen. Ob die beispielsweise für Ungarn vorhergesagte Exportmenge für Weizen in Höhe von etwa 3 Mio. t im kommenden Wirtschaftsjahr 2009/10 realisiert werden könne, hält Mosel für fraglich. Gleiches gelte für ungarischen Mais, dessen Exportvolumen bisher auf rund 4,2 Mio. t geschätzt wurde. Für die östlichen EU-Länder rechnet Mosel mit einer mittleren Getreideernte und reduzierten Exportaussichten.

Große Produktionsreserven bestehen nach den Worten des dänischen Maklers Per Matsen auf dem südamerikanischen Futtermittelmarkt. Allein Brasilien könne in den kommenden zehn Jahren seine Agrarproduktion ohne Schwierigkeiten verdrei-fachen, erläuterte er. Seiner Ansicht nach liegt ein wesentlicher Grund für die verhältnis-mäßig hohen Preise am Sojamarkt darin, dass in Europa alle Einkäufer „wie die Lemminge agieren“. Die Lagerhaltung der europäischen Unternehmen decke in der Regel höchstens den Bedarf von ein bis anderthalb Monaten ab, sagte Matsen. Das hohe Niveau des Sojapreises sei also wesentlich durch das kurzfristige Einkaufsverhalten der Kunden geprägt. Andere Faktoren wie eine geringer geschätzte Ernte in Argentinien würden die Entwicklung stützen, erläuterte Per Matsen. Das Wissen über den dringenden Bedarf der Kunden werde von den Lieferanten genutzt. Der Sojamarkt habe den Charakter eines von der "Hand-in den Mund"-Geschäfts entwickelt. Niemand wolle Engagements über einen Zeitraum von sechs Wochen hinaus eingehen. Der Sojapreis werde fallen, zeigte sich Matsen überzeugt. Nur wisse niemand den Zeitpunkt.

Sorge bereiten der Branche weiterhin die EU-Vorschriften zur Freiheit von gentechnisch veränderten Bestandteilen (GVO) bei Futtermitteln – dies wurde auf der Podiumsdiskussion in Warberg deutlich. Die Unternehmen sollten diesbezüglich nur deklarieren, was sie tatsächlich eindeutig einzuhalten in der Lage seien, sagte Streit. Andernfalls befürchtet er Glaubwürdigkeitsprobleme wie zuzeiten der BSE-Krise. Tiernahrungsexperte Wölpern unterstrich dazu, dass die Industrie bereit sei, GVO-freie Futtermittel anzubieten, wenn dies gefordert werde. Allerdings müsse dabei zunächst sichergestellt werden, dass die Futtermittelproduzenten von ihren Vorlieferanten mit tatsächlich GVO-freien Rohstoffen versorgt würden. Grundsätzlich sieht Matsen jedoch kein Problem darin, aus Südamerika GVO-freie Futtermittelrohstoffe zu beziehen.


 
 
 

 

Ewiger Kalender


• Jahreskalender •
 • Mondkalender •
• Feiertage •
• Schulferien •

 

 
 

Titelübersicht


 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

           

| Seitenanfang |