BVA News

17.02.2017

Der Bundestag stimmte nach einer ausführlichen Debatte am 16.02.2017 für eine Änderung des Düngegesetzes. Das neue Düngegesetz bildet die Grundlage für die Umsetzung der Düngeverordnung. Teil der Novelle des Düngegesetzes ist die Einführung einer Stoffstrombilanz, deren konkrete Ausgestaltung jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine separate Durchführungsverordnung festgelegt werden wird.

17.02.2017

Das aktuelle BVA-Info ist erschienen, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Steuervergünstigung für Agrarbiokraftstoffe soll bleiben 
  • Enthaltung gestrichen: Kommission plädiert für Änderung der Abstimmungsregeln             
  • Umweltverträglichkeitsprüfungen: Kabinett beschließt Novelle des UVP-Gesetzes

Das komplette Info erhalten Sie hier.

10.02.2017

Brief an Bundesministerin / Hendricks lenkt ein

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat sich für die Bauernregel-Kampagne öffentlicht entschuldigt und lädt nun zu einem Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft ein. Das geht aus mehreren Meldungen vom Donnerstag hervor. Das BMUB hat bereits eine Internetseite erstellt, auf der sich jeder Interessierte in Bälde dazu äußern darf (http://www.bmub.bund.de/dialog-landwirtschaft/). Aus den bisherigen Inhalten der Homepage lässt sich erkennen, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erneut nicht in die Diskussion involviert zu sein scheint. Das sieht der BVA mit großer Sorge, denn erneut wird eine öffentlich zugängliche Plattform geschaffen, auf der keine objektive, sachlich-fachliche Diskussion über die Agrarwirtschaft und damit eingeschlossen auch den vor- und nachgelagerter Bereich möglich sein wird.

In einem Brief an Hendricks hatte der BVA die Art und Weise der agrarpolitischen Diskussion scharf kritisiert und das Einstellen der Kampagne „Gut für Umwelt. Gesund für alle“ gefordert.

09.02.2017

Am 14. November 2016 hat das Bundeskabinett nach langem Ringen den deutschen Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Der Plan enthält erstmals Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige und gibt so eine Orientierung für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren. Die heimische Landwirtschaft war 2014 für etwa 70 Mio. t CO2-Äquivalente (8 % der Gesamt-THG-Emissionen) verantwortlich, schreibt Arnim Rohwer, BVA-Geschäftsführer. Gemäß Zwischenziel 2030 sollen die Emissionen auf 58 bis 61 Mio. t CO2-Äquivalente sinken. Gerne werden in der aktuellen Diskussion um das Agrarwirtschaftsmodell der Zukunft Produktionsverfahren als klimaschonend dargestellt, die es nicht sind. Eine Begrenzung der Tierproduktion etwa würde sehr wohl zu einer Verringerung der THG-Emissionen führen, bei unverändertem Ernährungsverhalten jedoch nur eine THG-Verlagerung ins Ausland bedeuten. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es sich beim Klimaschutz um eine gesamtgesellschaftliche und v.a. globale Herausforderung handelt.

03.02.2017

Das aktuelle BVA-Info ist erschienen, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Gemeinsam verantwortungsbewusst handeln –
    BVA-Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017           
  • Neue Informationspflichten:
    Änderungen der Störfallverordnung und CLP- Verordnung in Kraft      

Das komplette Info erhalten Sie hier.

03.02.2017

BVA-Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 steht die Bundestagswahl an. Unter dem Slogan „gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“ hat der BVA seine Kernforderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

Agrarhandelsunternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur im Ländlichen Raum entscheidend. Sie schaffen attraktive und dauerhafte Arbeitsplätze. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Region. Der Erhalt dieser Wirtschaftskraft ist von erheblicher Bedeutung. Dazu sind stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit erforderlich.

30.01.2017

Mit den Auswirkungen künftiger Handelsabkommen auf die Landwirtschaft beschäftigt sich eine Studie, die die EU-Kommission im Rahmen des Ausschusses für die gemeinsame Organisation der Agrarmärkte vergangene Woche in Brüssel vorgestellt hat. Sie zeigt auf, welches Potenzial europäische Agrarerzeugnisse auf dem Weltmarkt haben, macht gleichzeitig aber auch deutlich, wie sensibel bestimmte landwirtschaftliche Sektoren sind. Der Schwerpunkt der Bewertung liegt

25.01.2017

Die für Mittwoch, 25.1., geplante Abstimmung zum Düngegesetz ist auf Mitte Februar verschoben worden. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Bereits Ende vergangener Woche hatte der agrarpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wilhelm Priesmeier, am Rande der Grünen Woche in Berlin gegenüber dem BVA seinen Unmut darüber geäußert. „Einige Punkte im Entwurf sind so nicht vereinbart gewesen“, kritisierte er den zur Abstimmung vorliegenden Entwurf.

20.01.2017

Agrarwirtschaft stärken – Klima schützen
Die Welternährung und der Klimawandel gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Wie werden wir zum Ende dieses Jahrhunderts zehn Milliarden Menschen ernähren sowie weitgehend emissionsfrei wirtschaften und leben können? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Pressekonferenz des Grain Clubs zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche.

18.01.2017

Seit Dezember 2013 ist die Vermarktung von Saatgut, welches mit Pflanzenschutzmitteln gebeizt wurde, die einen der neonikotinoiden Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam enthalten, in der EU verboten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wird voraussichtlich im Herbst 2017, auf Basis von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die seit dem Verbot gewonnen wurden, Schlussfolgerungen veröffentlichen. Anhand dieser Schlussfolgerungen wird die EU entscheiden, ob das Verbot aufgehoben, beibehalten oder geändert wird. In der letzten Woche hat es zwei Veröffentlichungen zu dem Themenkomplex gegeben.

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