BVA News

23.06.2017

Über die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Produktion von Qualitätsgetreide referierte Prof. Dr. Henning Kage von der Universität Kiel, Institut für Pflanzenbau, auf dem gemeinsamen Getreidehandelstag von Burg Warberg und BVA. Sein Resümee: „Dänische Verhältnisse werden wir in Deutschland nicht bekommen.“ Das heißt: Auch künftig wird der Anbau von Qualitätsgetreide möglich sein.

23.06.2017

Das aktuelle BVA-Info ist erschienen, unter anderem mit folgenden Themen:     

  • EU-Mischfutterindustrie rechnet mit Rückgang der Produktion     
  • Deutscher Pflanzenschutzindex 2016       
  • DLG-Trendmonitor: Wo liegt der Nutzen der Digitalisierung für Landwirte     

Das komplette Info erhalten Sie hier.

21.06.2017

"Hard-Brexit" senkt Agrarexportplus mit Briten um rund ein Viertel

Hat der Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Agrarhandel? Dieses und andere Handelsthemen wurden am Dienstag und Mittwoch auf dem Getreidehandelstag auf der Burg Warberg diskutiert. Das Thünen-Institut, Braunschweig, hat in einem Working Paper drei Brexit-Szenarien aufgezeigt und sich u.a. mit den Auswirkungen eines harten Ausstiegs befasst. Großbritannien ist für Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt mit  einem Volumen mit 89 Mrd. Euro p.a., wovon sich rund fünf Prozent auf den Außenhandel mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln beziehen.

19.06.2017

In seiner Juni-Schätzung rechnet Coceral noch mit 297,6 Mio. t - gegenüber 304,4 Mio. t im März

Coceral, unser Dachverband des Getreidehandels auf EU-Ebene, hat seine Prognose für die EU-Getreideernte 2017/18 nun auf 297,6 Mio. t gesenkt. Im März war der Verband noch von 304,4 Mio. t ausgegangen. Die neue Prognose liegt nur noch etwas über dem Vorjahresergebnis von 296,4 Mio. t.

09.06.2017

EU-Umweltausschuss verschärft Vorschlag der Kommission

Die in Düngemitteln zugelassene Menge an Cadmium soll nach dem Willen des Umweltausschusses des Europäischen Parlamentes (ENVI) zunächst auf 60 mg/kg festgelegt werden und drei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung auf 40 mg/kg und nach 9 Jahren auf 20 mg/kg gesenkt werden. Die Abgeordneten haben damit den Vorschlag der Kommission noch verschärft.

02.06.2017

Produktionsintensität auf Gunststandorten ausbauen

Die gemeinsame Gestaltung der zukunftsfähigen Landwirtschaft kann nur unter Teilnahme der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen. Grundlage muss ein konstruktiver, konsensorientierter Dialog zwischen allen Interessengruppen sein. Das machte der BVA anlässlich eines Termins mit Bundestagsabgeordneten aus dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft  in Trebbin nahe Berlin deutlich.

30.05.2017

EP-Agrarausschuss lehnt Verbot ab

Der Agrarausschuss des Europaparlamentes hat am 30. Mai 2017 gegen den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, wonach auf „ökologischen Vorrangflächen“ (ÖVF) künftig keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden dürfen. Eine Gruppe von EP-Abgeordneten rund um Albert Deß (CSU) hatte im Vorfeld eine Resolution gegen den Vorschlag der EU-Kommission vorgelegt, mit der erreicht werden soll, dass der Pflanzenschutzmitteleinsatz auf ökologischen Vorrangflächen weiterhin erlaubt bleibt.

26.05.2017

Bessere Nachvollziehbarkeit für Echtheit in der Lebensmittelkette

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat beschlossen, dass ein nationales Referenzzentrum für die Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette (NRZ-EIL) eingerichtet werden soll. Aufgabe des NRZ-EIL wird sein, die in Deutschland vorhandenen Untersuchungsmethoden und Untersuchungsergebnisse zur Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette weiterzuentwickeln, zusammenzutragen, zu bündeln und auszuwerten.

19.05.2017

Wichtige Rolle des Agrarhandels in der Wertschöpfungskette verdeutlichen

Die Agrarpolitik lenkt ihren Fokus zusehends in Richtung ländliche Räume. Das bedeutet für den BVA eine Intensivierung der Lobby-Arbeit. BVA-Präsident Rainer Schuler stellte auf der Mitgliederversammlung in Hannover klar, dass es daher künftig einen noch stärkeren BVA braucht, der die Bedeutung des Agrargewerbes als volkswirtschaftlich wichtige Branche kontinuierlich in die Politik und Öffentlichkeit trägt.

12.05.2017

Düngeverordnung erfordert neue Fütterungskonzepte

Die neue Düngeverordnung wird vor allem in den von deutlichen Überschüssen von Stickstoff- und Phosphor geprägten Veredlungsregionen Deutschlands ein Umdenken erfordern. Der Futtermittelindustrie kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, hieß das Resümee auf dem Futtermittelhandlestag am 10./11. Mai auf Burg Warberg. Der BVA veranstaltete den Handelstag gemeinam mit der Bundeslehranstalt Burg Warberg und dem Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. (VdG).

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