BVA News

18.11.2016

Der Winterrapsanbau in Deutschland bleibt auch zur Ernte 2017 auf einem hohen Niveau. Nach Informationen (Grafik, PDF) der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), wurden im August/September 2016 mit rund 1,364 Mio. ha sogar 2,4 % mehr Winterraps als zur Ernte 2016 ausgesät. In Folge teils sehr ungünstiger Witterung mussten bis Ende Oktober aber bereits rund 13.500 ha Raps bundesweit umgebrochen werden.

11.11.2016

Kaum haben sich CDU/SPD auf einen Kompromiss bei der Nährstoff-Bilanzierung verständigt, kehrt mit der Klageeinreichung beim EuGH wieder Unruhe ein. SPD, Grüne und Umweltverbände fordern nun weitere Verschärfungen des Düngerechts. Der BVA sieht keinen weiteren Handlungsbedarf für die Wiederaufnahme der Verhandlungen und fordert eine zügige Verabschiedung von Düngegesetz und -Verordnung.

05.11.2016

Die agrarpolitischen Sprecher von CDU und SPD haben sich nach langem Ringen auf eine Regelung für die Erfassung von Nährstoffströmen verständigt. Eine „verbindliche betriebliche Stoffstrombilanz“ soll es künftig richten, erklärte der agrarpolitische Sprecher der SPD, Wilhelm Priesmeier, Ende vergangener Woche in Berlin.

14.10.2016

Die Bundesregierung kann dem EU-Kanada-Freihandelsabkommen Ceta vorläufig zustimmen. Das Bundesverfassungsgericht lehnte am Donnerstag mehrere Eilanträge gegen eine Zustimmung Deutschlands ab, formulierte aber Bedingungen. Damit kann das Abkommen wie geplant am 27. Oktober auf dem EU-Kanada-Gipfel in Brüssel unterzeichnet werden.

02.11.2016

Wissenschaftlichen Beiräte des BMEL legen Klimaschutzgutachten vor

Die beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eingerichteten wissenschaftlichen Beiräte für „Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE)“ und für „Waldpolitik (WBW)“ haben das Gutachten „Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen und Ernährung und Holzverwendung“ (400 S.) vorgelgt.

23.09.2016

Heterogene Ernte fordert den Handel heraus

Die Landwirte in Deutschland konnten die Getreideernte in diesem Jahr nur unter erschwerten Bedingungen einbringen. Der Drusch wurde immer wieder durch Regenfälle unterbrochen. Vielerorts konnte das Korn nur mit hohen Wassergehalten eingebracht werden.

09.09.2016

Berlin –  Die Verbändeallianz der Lebens- und Futtermittelwirtschaft, Grain Club, stärkt ihre Präsenz in der Öffentlichkeit. Mit nunmehr beim Deutschen Raiffeisenverband angesiedelter, permanenter Geschäftsstelle und neuer Homepage ist die Basis für eine noch wirkungsvollere und durchsetzungsfähigere Vertretung gemeinsamer Interessen geschaffen, die zudem die Organisation und Zusammenarbeit der teilnehmenden Verbände erleichtert.

02.09.2016

Offizieller Erntebericht 2016 der Bundesregierung liegt vor

Der Getreideertrag insgesamt (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Körnermais) lag zwar um 4,5 % niedriger als im Vorjahr, in dem die Ernte recht gut ausgefallen war, traf aber genau den Mittelwert der Jahre 2010 bis 2015. Allerdings fiel die Qualität der Ernte, abhängig vom jeweiligen Witterungsverlauf, regional sehr unterschiedlich aus. Damit liegen die Getreideerträge im durchschnittlichen Bereich, meldet das Bundesagrarministerium in seinem aktuellen Erntebericht.

26.07.2016

Bereits zum zweiten Mal organisiert der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft eV. (BVA) eine Zusammenkunft von Führungsnachwuchskräften im Agrarhandel. Nach einer erfolgreichen Veranstaltung 2015 in Berlin mit einem Besuch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie einem Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden des Agrarausschusses im Bundestag, Alois Gerig, plant der BVA jetzt einen Besuch der Brüsseler Politik- und Lobbyszene.

22.07.2016

Stellungnahme des BVA zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung hat Ende Mai 2016 einen Regierungsentwurf zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Jetzt hat der BVA dazu in einem Schreiben an die Bundesregierung Stellung genommen. Der BVA erklärt darin, dass er die im Entwurf getroffene Einschätzung teilt, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen lassen. Begrüßt wird ferner, dass die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie unter Einbeziehung der Bewertung aller relevanten Akteure erfolgen soll.

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