BVA News

28.03.2017

Berlin. Mit Nachdruck fordert der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, bei der Neu- und Wiederzulassung von Pflanzenschutzmitteln Entscheidungen ausschließlich auf wissenschaftlich begründeter Basis. „Alle Beteiligten müssen sich zu den gültigen wissenschaftlichen Prüfungsverfahren bekennen“, betont BVA-Präsident Rainer Schuler anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Dies müsse auch für den Wirkstoff Glyphosat gelten, betont der BVA-Präsident.

24.03.2017

Ausbildungsstart im August 2017

Berlin. Der Ausbildungsberuf zum „Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ ist im Rahmen eines Neuordnungsverfahrens um die Vertiefungsrichtung Agrarlagerwirtschaft erweitert worden. Ab August 2017 bieten die Müllerschulen in Stuttgart und Wittingen die neue Ausbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Agrarlagerwirtschaft an.  Die Lagerwirtschaft hofft mittelfristig auf jährlich bis zu 50 Auszubildende bundesweit.

24.03.2017

Das aktuelle BVA-Info ist erschienen, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Gentechnik-Mais 1507: EU-Abgeordnete gegen Anbauzulassung         
  • EU-Parlament stimmt strengeren Lebensmittelkontrollen zu         
  • UFOP: Preise für GVO-freies Soja steigen      

Das komplette Info erhalten Sie hier.

10.03.2017

Pfälzer Staatssekretär unterstreicht Bedeutung des Agrarhandels

„Der private Agrarhandel hat gestern wie heute eine bedeutende Rolle, wenn es um die Zukunft der Agrarwirtschaft geht: Er ist ein wichtiges Bindeglied in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, er trägt wesentlich zur Sicherheit und Qualität von Lebens- und Futtermitteln bei und steht unseren bäuerlichen Betrieben partnerschaftlich zur Seite. Vor diesem Hintergrund müssen wir für die Landwirtschaft und den Agrarhandel bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen.“ Das  betonte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz, Andy Becht, auf der BVA-Regionaltagung am vergangenen Montag in Alzey.

03.03.2017

„Gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“

Nachdem der BVA Anfang Februar unter dem Motto „Gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“ seine Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 veröffentlichte (siehe BVA-Info Nr. 04 vom 03.02.2017), hatten Fachreferenten und Geschäftsführung am 13. Februar 2017 die Möglichkeit, diese Positionen mit der Arbeitsgemeinschaft „Ernährung und Landwirtschaft“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE zu erörtern.

24.02.2017

Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft

Nach massiver Kritik über die Art und Weise der agrarpolitischen Diskussion, insbesondere auch im Hinblick auf die wieder eingestellte Kampagne des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) „Gut für Umwelt. Gesund für alle“ (vgl. Bericht im BVA-Info Nr. 05/17 vom 10.02.2017), hat das BMUB eine Internetseite erstellt, auf der sich jeder Interessierte zur Landwirtschaft der Zukunft äußern darf.

17.02.2017

Der Bundestag stimmte nach einer ausführlichen Debatte am 16.02.2017 für eine Änderung des Düngegesetzes. Das neue Düngegesetz bildet die Grundlage für die Umsetzung der Düngeverordnung. Teil der Novelle des Düngegesetzes ist die Einführung einer Stoffstrombilanz, deren konkrete Ausgestaltung jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine separate Durchführungsverordnung festgelegt werden wird.

10.02.2017

Brief an Bundesministerin / Hendricks lenkt ein

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat sich für die Bauernregel-Kampagne öffentlicht entschuldigt und lädt nun zu einem Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft ein. Das geht aus mehreren Meldungen vom Donnerstag hervor. Das BMUB hat bereits eine Internetseite erstellt, auf der sich jeder Interessierte in Bälde dazu äußern darf (http://www.bmub.bund.de/dialog-landwirtschaft/). Aus den bisherigen Inhalten der Homepage lässt sich erkennen, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erneut nicht in die Diskussion involviert zu sein scheint. Das sieht der BVA mit großer Sorge, denn erneut wird eine öffentlich zugängliche Plattform geschaffen, auf der keine objektive, sachlich-fachliche Diskussion über die Agrarwirtschaft und damit eingeschlossen auch den vor- und nachgelagerter Bereich möglich sein wird.

In einem Brief an Hendricks hatte der BVA die Art und Weise der agrarpolitischen Diskussion scharf kritisiert und das Einstellen der Kampagne „Gut für Umwelt. Gesund für alle“ gefordert.

09.02.2017

Am 14. November 2016 hat das Bundeskabinett nach langem Ringen den deutschen Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Der Plan enthält erstmals Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige und gibt so eine Orientierung für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren. Die heimische Landwirtschaft war 2014 für etwa 70 Mio. t CO2-Äquivalente (8 % der Gesamt-THG-Emissionen) verantwortlich, schreibt Arnim Rohwer, BVA-Geschäftsführer. Gemäß Zwischenziel 2030 sollen die Emissionen auf 58 bis 61 Mio. t CO2-Äquivalente sinken. Gerne werden in der aktuellen Diskussion um das Agrarwirtschaftsmodell der Zukunft Produktionsverfahren als klimaschonend dargestellt, die es nicht sind. Eine Begrenzung der Tierproduktion etwa würde sehr wohl zu einer Verringerung der THG-Emissionen führen, bei unverändertem Ernährungsverhalten jedoch nur eine THG-Verlagerung ins Ausland bedeuten. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es sich beim Klimaschutz um eine gesamtgesellschaftliche und v.a. globale Herausforderung handelt.

03.02.2017

BVA-Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 steht die Bundestagswahl an. Unter dem Slogan „gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“ hat der BVA seine Kernforderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

Agrarhandelsunternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur im Ländlichen Raum entscheidend. Sie schaffen attraktive und dauerhafte Arbeitsplätze. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Region. Der Erhalt dieser Wirtschaftskraft ist von erheblicher Bedeutung. Dazu sind stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit erforderlich.

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