Pressemitteilungen

25.10.2018

Der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) sowie der Bundesverband der VO-Firmen e.V. (BVO) strukturieren ihre Geschäftsführung um. Ab 1. November 2018 übernimmt Martin Courbier neben der Geschäftsführung des BVO auch die Geschäftsfüh-rung des BVA. Courbier folgt im BVA auf Arnim Rohwer, der nach vier Jahren erfolgreicher Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Verband ausscheidet und eine neue Herausforderung in der Agrarbranche annimmt.

06.06.2018

Agrarhandel steht vor großen Herausforderungen

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) am Mittwoch in Berlin wurde Rainer Schuler für weitere vier Jahre zum Verbandspräsidenten gewählt. Schuler ist geschäftsführender Gesellschafter der Beiselen GmbH, Ulm.

20.03.2018

Importzölle auf Palmöl verursacht Marktverwerfungen beim Pflanzenöl

Berlin – Nach der zweiten unterdurchschnittlichen deutschen Rapsernte in Folge haben sich die Hoffnungen der heimischen Landwirte auf steigende Preise im aktuellen Wirtschaftsjahr nicht erfüllt. Die Erntemenge von 4,27 Mio. t lag 2017 um 6,8 Prozent unter dem schwachen Ergebnis 2016 und um 15 Prozent unter dem des Jahres 2015. Der Rapsmarkt leidet unter der weltweit großen Pflanzenölproduktion, erklärt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V., Berlin, anlässlich seiner Pressekonferenz am Dienstag in Berlin.

20.03.2018

BVA erwartet bestenfalls durchschnittliche Ernte und begrenzte Preisfantasie

Berlin - Aufgrund einer kleineren Anbaufläche und teils widriger Wachstumsbedingungen im Herbst erwartet der Agrarhandel selbst bei günstigem Witterungsverlauf bestenfalls eine durchschnittliche Weizenernte 2018 in Deutschland. Das teilt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, anlässlich seiner Pressekonferenz am Dienstag in Berlin mit.

20.03.2018

BVA begrüßt klares Bekenntnis zur modernen Landwirtschaft

Berlin – Der Agrarhandel ist eine der tragenden Säulen in den ländlichen Wirtschaftsstrukturen Deutschlands. Um dieser Rolle auch künftig gerecht zu werden und als zuverlässiger Mittler in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette agieren zu können, benötigen sowohl Agrarhandel als auch Landwirtschaft langfristig angelegte, stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Das sagte der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Rainer Schuler, anlässlich der Verbandspressekonferenz am Dienstag in Berlin.

25.10.2017

Starker Euro bremst Exportgeschäft
Mit einer jährlichen Exportmenge von 5 bis 6 Mio. t in Drittländer gehört Deutschland zu den wichtigsten Getreideexporteuren. In der Vermarktungssaison 2016/17 sind die Ausfuhren bisher jedoch deutlich kleiner als in den Vorjahren. Nach einer Rekordernte drückt preisgünstiger russischer Weizen auf den Weltmarkt, erklärt Jens Hottendorff, Getreideausschuss-Vorsitzender im Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA). Erschwerend kommt hinzu, dass der seit dem Jahresbeginn 2017 wiedererstarkte Euro deutschen Weizen verteuert, der auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird. Vor allem die traditionellen Handelspartner Deutschlands in Nordafrika und im Mittleren Osten versorgen sich aktuell mit russischem Weizen. Die deutschen Exporteure gehen aber davon aus, dass sich ab dem Beginn des Jahres 2018 bessere Chancen ergeben, weil im Winter die Lieferungen Russlands aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen erfahrungsgemäß deutlich zurückgehen.

25.10.2017

BVA fordert schnelle Regierungsbildung
Berlin - Der Agrarhandel in Deutschland fordert von der neuen Bundesregierung eine verlässliche Agrarpolitik. „Die Landwirte und die Unternehmen im vor- und nachgelagerten Bereich benötigen Planungssicherheit. Wir fordern daher eine zügige Regierungsbildung, um auf nationaler und vor allen Dingen auch EU-Ebene möglichst schnell handlungsfähig zu werden“, erklärt der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Rainer Schuler, in einer Pressemitteilung des Verbandes. Die Branche in Deutschland müsse unter den gleichen rechtlichen Voraussetzungen arbeiten können, wie die Unternehmen in den anderen EU-Ländern. „Bei EU-Regeln muss Deutschland aufhören, zusätzliche Verschärfungen aufzusatteln“, fordert der BVA-Präsident.

28.03.2017

Ausbildungsstart an den Müllerschulen Stuttgart und Wittingen im August 2017
Berlin - Der Ausbildungsberuf zum „Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ ist im Rahmen eines Neuordnungsverfahrens um die Vertiefungsrichtung Agrarlagerwirtschaft erweitert worden. Ab August 2017 bieten die Müllerschulen in Stuttgart und Wittingen die neue Ausbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Agrarlagerwirtschaft an. Die Lagerwirtschaft hofft mittelfristig auf jährlich bis zu 50 Auszubildende bundesweit.

28.03.2017

Politik muss wissenschaftliche Prüfungsverfahren anerkennen
Berlin – Mit Nachdruck fordert der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Berlin, bei der Neu- und Wiederzulassung von Pflanzenschutzmitteln Entscheidungen ausschließlich auf wissenschaftlich begründeter Basis. „Alle Beteiligten müssen sich zu den gültigen wissenschaftlichen Prüfungsverfahren bekennen“, betont BVA-Präsident Rainer Schuler anlässlich der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Dies müsse auch für den Wirkstoff Glyphosat gelten, betont der BVA-Präsident. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) habe nach einer umfangreichen Prüfung festgestellt, dass Glyphosat nicht zu den krebserregenden Stoffen gehört. Von den politisch Verantwortlichen in Brüssel und Berlin fordert des BVA nun die bis zum Jahresende geltende vorübergehende Zulassung von Glyphosat zu verlängern.

28.03.2017

Handel erwartet bis zu 20 Prozent Rückgang durch Düngeverordnung
Berlin - Die Landwirte in Deutschland konnten die erste Stickstoffgabe in diesem Jahr meist unter guten Witterungsbedingungen ausbringen. Der Düngemittelabsatz bewegt sich auf dem Vorjahresniveau, berichtet der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), am Dienstag in Berlin. Großhandel und die Landhändler vor Ort hatten die günstigen Preise im Herbst genutzt, um die Läger zu füllen. Der Lagerbestände sind deshalb zurzeit höher als in den vergangenen Jahren. Über den Winter sind die Preise für Harnstoff, dem wichtigsten auf dem Weltmarkt gehandelten Stickstoffdünger gestiegen. Dies hat sich auch auf den Preis des in Deutschland am meisten eingesetzten Stickstoffdüngers Kalkammonsalpeter (KAS) ausgewirkt. Die Großhandelspreise für KAS liegen aktuell bei 220 €/t cif Binnenhafen und damit etwas niedriger als im Frühjahr 2016. Auch bei Diammonphosphat zogen die Preise bis in den März hinein an. Mit dem Beginn der Maisaussaat im April wird dieser Dünger wieder stärker gefragt sein.

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