Pressemitteilungen

23.06.2022

Die Europäische Kommission schlägt vor, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis zum Jahr 2030 zu halbieren, ohne dabei die realen Herausforderungen landwirtschaftlicher Erzeugung in der Praxis zu berücksichtigen. Bei gleichermaßen hohen Ansprüchen der EU-Kommission an die Produktivität der Anbauflächen, die Ernteprodukte mit hohem Nährwert und konstant bleibender Lebensmittelsicherheit liefern sollen, sind die Forderungen faktisch nicht zu realisieren.

15.06.2022

Über drei Monate nach dem Angriff der Ukraine durch Russland spitzt sich die Situation für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Ukraine dramatisch zu. Die Blockaden der ukrainischen Schwarzmeerhäfen bestehen weiterhin und jüngst wurde ein Getreideterminal in der Nähe von Mykolajiw beschossen und zerstört. Im Durchschnitt verlassen in Friedenszeiten monatlich

08.06.2022

In einem offenen Brief mit dem Thema Getreideexporte aus der Ukraine hat sich DER AGRARHANDEL an die Bundesminister Özdemir (BMEL), Wissing (BMDV), Lindner (BMF) und Habeck (BMWK) gewandt sowie Vorschläge erarbeitet, wie die Getreidetransporte aus der Ukraine beschleunigt werden können.

20.05.2022

Die zunehmend angespannte Situation in der Logistik der Agrarwirtschaft als Folge der COVID-19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine bedroht die Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln der aktuellen Erntesaison. Der bereits dramatische Mangel an Berufskraftfahrern hat sich durch die Pandemie sowie die Kriegssituation in Europa derartig verschärft, dass in Deutschland deutlich mehr als die bereits bekannten 60. - 80.000 Fernkraftfahrer fehlen.

18.05.2022

Die Einhaltung geschlossener Verträge ist für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maßgebliche Voraussetzung für einen funktionierenden Handel. Gestiegene Energie- und Transportkosten infolge des Ukrainekrieges treffen alle Marktbeteiligten gleichermaßen und geben keiner Vertragspartei das Recht, sich an getroffene Vereinbarungen nicht mehr halten zu müssen oder Änderungen verlangen zu können. Auf diesen Grundsatz der Vertragsgestaltung weist DER AGRARHANDEL aus aktuellem Anlass hin.

31.03.2022

DER AGRARHANDEL e.V. fordert Berücksichtigung bei Gaszuteilungen

Im Angesicht der gestern ausgerufenen Frühwarnstufe im Gasnotfallplan setzt sich DER AGRARHANDEL vehement dafür ein, dass bei der Zuteilung knapper Energieressourcen der Agrarhandel als wichtiges Glied in der Lebensmittelkette Berücksichtigung finden muss. „An der Einordnung des Agrarhandels als systemrelevante Branche während der Coronakrise ist auch vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine unbedingt festzuhalten“, betont Geschäftsführer Martin Courbier. Geschäftsführungs-Kollege Christof Buchholz ergänzt: „Die Lage auf den weltweiten Getreidemärkten ist so angespannt, dass es bei der nächsten Ernte auf jede Tonne Getreide ankommt.

25.03.2022

Der Bundesverband Agrarhandel (BVA) e.V. in Berlin und der Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse (VdG) e.V. in Hamburg verschmelzen zu dem neuen Branchenverband DER AGRARHANDEL e.V. Die Mitgliedsunternehmen beider Verbände haben die Fusion gestern auf ihren Mitgliederversammlungen in Berlin beschlossen.

18.03.2022

„Die Ampel ist in der Landwirtschaftspolitik sehr ambitioniert gestartet. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat gleich zu Amtsbeginn deutlich gemacht, dass Lebensmittel ihren Preis haben müssen und Landwirtschaft heute ein moderner Wirtschaftszweig ist, der „Tablet und Trecker“ zu verbinden weiß. Das unterstützen wir vorbehaltslos. Doch jetzt gilt es, die dramatisch veränderten Realitäten anzuerkennen und danach zu handeln.“ Diese Einschätzung gab der Geschäftsführer des Bundesverbandes Agrarhandel e. V.

03.03.2022
BVA/VdG

Der Einmarsch russischer Truppen in das Staatsgebiet der Ukraine stellt die größte Verletzung des Weltfriedens seit mehr als einem dreiviertel Jahrhundert dar. Die Gedanken der Agrarhändler in Deutschland sind vor allem bei den Menschen in der Ukraine. Höchste Priorität hat jetzt, eine aus diesem Angriffskrieg resultierende humanitäre Katastrophe in Form einer Hungersnot abzuwenden. Und hierfür bleibt kaum noch Zeit, denn die Nahrungsmittelversorgung der ukrainischen Zivilbevölkerung und Streitkräfte befindet sich in einer dramatischen Lage.

28.01.2022

BVA e. V. und VdG e. V. informieren Agrarhändler in ihrer Seminarreihe „Gut zu wissen im Agrarhandel“

Welche Risiken bestehen in meiner Lieferkette? Wie richte ich ein Beschwerdemanagement ein? Und wie kann ich mein Unternehmen generell in Hinblick auf Sorgfaltspflichten rechtssicher aufstellen? Diese und weitere Fragen waren Inhalt eines knapp dreistündigen Online-Seminars am 25. Januar zum neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz des Bundesverbands Agrarhandel (BVA) e.V. und des Vereins der Getreidehändler der Hamburger Börse (VdG) e.V. Im Rahmen ihrer Online-Seminarreihe „Gut zu wissen im Agrarhandel“ gaben die beiden Branchenverbände Unternehmen die Möglichkeit, konkrete Handlungsempfehlungen von Expertinnen zu erhalten und Klarheit zu gewinnen.

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