Standpunkte

11.09.2018

Logistik-Engpässe bekämpfen - zulässiges LKW-Gesamtgewicht angleichen

Die Verkehrspolitik in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen: Obwohl das Straßennetz schon jetzt vielfach überlastet und das Niveau der CO2-Emissionen problematisch ist, wird von 2010 bis 2030 ein weiteres Wachstum allein des Straßengüterverkehrs um 39 % prognostiziert. Daher nutzen viele Unternehmen bereits heute nach Möglichkeit die Verkehrsträger Schiene und Binnenwasserstraße bzw. den Kombinierten Verkehr. Darüber hinaus ist es jedoch unabdingbar, vorurteilsfrei die Potenziale einer Effizienzsteigerung im Straßengüterverkehr zu prüfen.

07.06.2018

Stabile Rahmenbedingungen für einen wettbewerbsfähigen Agrarhandel

Berlin – Der Agrarhandel ist eine der tragenden Säulen in den ländlichen Wirtschaftsstrukturen Deutschlands. Um dieser Rolle auch künftig gerecht zu werden und als zuverlässiger Mittler in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette agieren zu können, benötigt der Agrarhandel langfristig angelegte, stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Das sagte der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Rainer Schuler, anlässlich der Mitgliederversammlung am Mittwoch in Berlin.  Der Erhalt dieser Wirtschaftskraft ist von erheblicher Bedeutung. Zu diesem Zweck hat der BVA fünf Thesen für eine starke ländliche Wirtschaftsstruktur und der Sicherstellung eines wettbewerbsfähigen Agrarhandels formuliert. Schuler: „Unsere Aufgabe ist es, diese Botschaften mit Nachdruck an die Politik zu adressieren.“

06.05.2018

Der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (BVA) begrüßt die Möglichkeit einer Teilnahme an der Konsultation zur Überprüfung der KMU-Definition seitens der EU-Kommission.

01.10.2017

Investitionen in Menschen und Regionen

1. Leistungsfähige Infrastruktur benötigt

Mehr als die Hälfte der Einwohner Deutschlands - etwa 47 Millionen Menschen - lebt in ländlichen Regionen. (BMEL (2016): Ländliche Regionen verstehen- Fakten und Hintergründe zum Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen, S. 3) Die Stärke des ländlichen Raumes liegt im gesellschaftlichen Zusammenhalt seiner Bevölkerung und in der Struktur der Unternehmen. Im Vergleich zu Unternehmen in Ballungsräumen sind sie stark mittelständisch geprägt.

21.08.2017

Der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. begrüßt die Möglichkeit zur „Initiative für eine Verbesserung der Lebensmittel-Wertschöpfungskette“ Stellung zu nehmen.

01.09.2017

Nachhaltigkeitszertifizierung von agrarischen Rohstof-fen und Verarbeitungsprodukten in Deutschland und der EU

02.06.2017

Unverzichtbar für eine nachhaltige Agrarwirtschaft

Durch das anhaltende Bevölkerungswachstum steigt der weltweite Nahrungsmittelbedarf stetig. Gleichzeitig sinkt die nutzbare landwirtschaftliche Fläche durch Erosion, Versalzung, Austrocknung, Wüstenbildung oder Flächenversiegelung. Nur knapp elf Prozent der gesamten Erdoberfläche - das sind ca. 4,9 Milliarden Hektar - sind landwirtschaftlich nutzbar.

19.06.2017

Als Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (BVA) und Bundesverband der VO-Firmen e. V. (BVO) begrüßen wir grunsätzlich Regelungen, die zu einem nachhaltigen und ressourceneffizienten Umgang mit Nährstoffen im Betrieb beitragen und Nährstoffverluste vermeiden. Bezüglich des Einsatzes von Saatgut halten wir die vorgesehenen Differenzierungen jedoch für deutlich überzogen.

03.02.2017

Gemeinsam verantwortungsbewusst handeln

Am 24. September 2017 steht die Bundestagswahl an. Unter dem Slogan „gemeinsam verantwortungsbewusst handeln“ hat der BVA seine Kernforderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

Agrarhandelsunternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur im Ländlichen Raum entscheidend. Sie schaffen attraktive und dauerhafte Arbeitsplätze. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Region. Der Erhalt dieser Wirtschaftskraft ist von erheblicher Bedeutung. Dazu sind stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit erforderlich.

24.01.2017

Wie moderner Pflanzenschutz unsere Ernährung sichert

Beste Böden, ein maritimes Klima und lange Frühsommertage lassen in Deutschland Erträge heranwachsen, die so an kaum einem anderen Standort in der Welt erzielt werden können. Auf deutschen Äckern wächst so nicht nur genug Brotweizen für die über 80 Millionen Menschen, die in Deutschland leben. Mit jährlichen Exporten von 6 bis 8 Mio. t sichert die hiesige Produktion die Ernährung von mindestens 60 bis 80 Millionen weiteren Menschen in den klimatisch weniger privilegierten Ländern des Nahen Ostens sowie Nord- und Subsahara Afrikas.

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