Initiative Verkehrsentlastung

11.09.2018

Logistik-Engpässe bekämpfen - zulässiges LKW-Gesamtgewicht angleichen

Die Verkehrspolitik in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen: Obwohl das Straßennetz schon jetzt vielfach überlastet und das Niveau der CO2-Emissionen problematisch ist, wird von 2010 bis 2030 ein weiteres Wachstum allein des Straßengüterverkehrs um 39 % prognostiziert. Daher nutzen viele Unternehmen bereits heute nach Möglichkeit die Verkehrsträger Schiene und Binnenwasserstraße bzw. den Kombinierten Verkehr. Darüber hinaus ist es jedoch unabdingbar, vorurteilsfrei die Potenziale einer Effizienzsteigerung im Straßengüterverkehr zu prüfen.

Enorme Vorteile ergeben sich, wenn das zulässige Gesamtgewicht von LKW von 40 auf 44 Tonnen angeglichen wird. Viele Transporte könnten dann wesentlich effizienter durchgeführt werden. Über die gesamte Wirtschaft ließen sich auf diese Weise mehrere Millionen LKW-Fahrten pro Jahr einsparen. Eine Verschärfung der Probleme mit Straßen- oder Brückenschäden wird durch eine Angleichung des zulässigen Gesamtgewichts von LKW auf 44 Tonnen nicht erwartet: Ein eigens in Auftrag gegebenes Gutachten renommierter Experten kommt zu dem Ergebnis, dass nur mit geringfügigen Mehrbelastungen von Brücken zu rechnen wäre.

Die „Initiative Verkehrsentlastung – 44 Tonnen für eine zukunftsweisende Logistik“ besteht aus 17 Verbänden, die sich branchenübergreifend für eine Angleichung des zulässigen Gesamtgewichts bei LKW einsetzen, um so die Klima- und Umweltziele der Bundespolitik zu unterstützen. Die hier vertretenen Wirtschaftszweige haben insgesamt 1,2 Mio. Beschäftigte, die einen Jahresumsatz von 617 Mrd. € erwirtschaften.

 

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