BVA-Vorstand im Gespräch mit der FDP

23.02.2018

Klares Bekenntnis zu den Agrarmärkten schafft Planungssicherheit
Der BVA-Vorstand traf im Rahmen seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch in Berlin den stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Frank Sitta. Darin forderte der BVA von der Politik eine klare und öffentliche Positionierung zu den Agrarmärkten. Die Agrarhandelsunternehmen benötigen Planungssicherheit für die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells. Und die ist angesichts der vorherrschenden Ungewissheit nicht gegeben.

Der BVA machte deutlich, dass Deutschland als Gunststandort mit besten Voraussetzungen für den Ackerbau eine Verpflichtung hat, Qualitätsgetreide sowohl für den regionalen als auch den internationalen Markt mit stetig wachsender Nachfrage zu produzieren. Immerhin stehen rund 180 Importländern von Weizen nur etwa 12 Nationen inkl. Deutschland mit nennenswerten Exportkapazitäten gegenüber. Diese Relation spricht für sich und darf trotz einer gegenwärtigen, unterschwelligen Stimmungslage hin zu mehr Regionalität und weniger Exporten nicht ignoriert werden. Hier ist ein klares Bekenntnis seitens der Politik gefordert.

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