BVA News

27.05.2016

Der geplante Zollabbau für Agrarprodukte im Rahmen der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) soll nach Angaben der Bundesregierung zu zusätzlichen Importen vor allem von Mais und Weizen aus den Vereinigten Staaten in die EU führen. Davon geht die Bundesregierung in einer Antwort (18/8477) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8135) aus.

24.03.2016

Neue Verordnung zur Förderung der Verwendung von organischen und abfallbasierten Düngemitteln

Die Kommission legte diese Woche den konkreten Vorschlag für eine Verordnung vor, die den Zugang organischer und abfallbasierter Düngemittel zum Binnenmarkt der EU erheblich erleichtern soll und sie den traditionellen, nichtorganischen Düngemitteln wettbewerbsrechtlich gleichstellt. Der BVA geht davon aus, dass durch die neue  EU-Düngemittelverordnung mit einer deutlichen Zunahme von Düngemitteln aus Bio-Abfall und Sekundär-Rohstoffen zu rechnen ist.

18.03.2016

BVA fordert Planungssicherheit für den Agrarhandel

Die zunehmende Tendenz zu Verzögerungen bei Wiederzulassungen von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen stößt im Agrarhandel auf Unverständnis. „Als Agrarhandel beliefern wir die Landwirtschaft nicht nur mit Pflanzenschutzmitteln, sondern stellen ihr zu diesen auch Informationen und Beratungsangebote zur Verfügung, die auf eine sachgerechte, bedarfsorientierte und dem integrierten Pflanzenschutz entsprechende Anwendung abzielen“, erklärt BVA-Geschäftsführer Arnim Rohwer.

18.03.2016

BVA setzt sich für Strukturmaßnahmen ein

Bundesminister Alexander Dobrindt hat den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) vorgestellt. Der BVWP legt fest, in welche Straßen-, Schienen- und Wasserstraßen der Bund bis 2030 investiert. Der BVWP 2030 enthält rund 1000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 264,5 Mrd. Euro, 91 Mrd. Euro mehr als der BVWP 2003. Davon entfallen 49,4 % auf die Straße, 41,3 % auf die Schiene und 9,3 % auf Wasserstraßen. Die Neubauprojekte sind nach nationalem Prioritätenkonzept als „Vordringlicher Bedarf“ (VB) eingestuft, darin gekennzeichnet die Projekte zur Engpassbeseitigung (VB-E). 

16.03.2016

Experten aus Praxis und Wissenschaft halten die Hof-Tor-Bilanzierung auf einem landwirtschaftlichen Betrieb für ein einfaches und geeignetes Verfahren, um den Nährstoff- (Stickstoff-) Fluss zu erfassen. Das war ein klares Signal in der öffentlichen Sachverständigenanhörung zum Thema Düngerecht im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages am Montag.

11.03.2016

BVA bemängelt Verzögerungen
Verzögerungen bei Wiederzulassungen von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen sieht der BVA kritisch. Sowohl Landwirtschaft als auch Handel benötigen Planungssicherheit, die derzeit durch die häufigen Verzögerungen nicht gegeben sind. So appelliert der BVA an die Politik, das Verfahren etwa zur Erneuerung der Wirkstoffgenehmigung für Glyphosat zeitnah und allein auf Basis der wissenschaftlichen Fakten abzuschließen.

03.03.2016

Die Novelle der EU-Düngemittelverordnung (EC No 2003/2003) nimmt offenbar Fahrt auf. Am vergangenen Dienstag hat es eine Arbeitssitzung in Brüssel gegeben. Konkrete Ergebnisse liegen bisher jedoch noch nicht vor, auch kein Verordnungsentwurf. Eines wird jedoch deutlich: Die EU-Kommission setzt in Zukunft auf eine kreislauforientierte Wirtschaft.

03.03.2016

Die Abschaffung des Früchtepfandrechtes wurde vielfach diskutiert, allerdings gibt es derzeit kein anderes Sicherungsmittel, was eine so unkomplizierte und gleich sichere Möglichkeit der Kreditsicherung bietet. Zum Saisonstart informieren wir Sie daher zum derzeitigen Sachstand über ein aktuelles Merkblatt. Das Merkblatt steht im Mitgliederbereich in der Rubrik Rechtliche Bestimmungen unter dem Punkt Allgemeine Geschäftsbedingungen im PDF-Format (404 KB) zum Download bereit.

26.02.2016

In Vorbereitung auf die Novellierung der Düngeverordnung hat die Bundesregierung dem Parlament einen Gesetzentwurf zur Änderung des Düngegesetzes (18/7557) vorgelegt. Aufgabe des Düngegesetzes ist es, den Verkehr und die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Pflanzenhilfsmitteln und Kultursubstraten zu regeln.

24.02.2016

Die Bundesregierung macht in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion deutlich, dass die leicht gestiegene Absatzmenge von Pflanzenschutzmitteln nicht „in einem direkten Zusammenhang mit Risiken für Mensch, Tier und Naturhaushalt“ gesehen werden könne. Demnach könnten Pflanzenschutzmittel mit hohen Aufwandmengen eine geringere toxische Wirkung auf Nichtzielorganismen haben als andere mit sehr niedrigen Aufwandmengen.

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